Am heutigen Sonntag stand der Bo als Waffe im Mittelpunkt unseres Trainings. Zu Begin haben wir die einzelnen Kamae (Stellungen) und einfache Schlag- / Block- Übungen wiederholen können.
Im Anschluss sind die dann in Bo – Kata übergegangen mit dem Ziel die Ausführung, die Distanz, die Winkel und das Timing sowohl für Tori als auch Uke gezielter zu üben, da dies entscheidende Punkte für Uke / Tori sind, um entweder einen Schlag punktgenau zu platzieren, oder eben einen Block rechtzeitig und effektiv anzuwenden.
Der Bō – eine traditionelle Waffe Japans
Der Bō ist ein rund 180 cm langer Stock und zählt zu den ältesten und vielseitigsten Waffen der japanischen Kampfkünste. Er ermöglicht kraftvolle Schläge, präzise Stiche, dynamische Drehbewegungen sowie effektive Hebel- und Blocktechniken. Durch seine Länge schult er Distanzgefühl, Körpermechanik und Ganzkörperkoordination – Fähigkeiten, die auch ohne Waffe im waffenlosen Training von großem Nutzen sind.
Historische Entwicklung
Die Ursprünge des Bō liegen in einfachen Alltagsgegenständen wie Trage- oder Wanderstöcken, die Bauern, Händler und Mönche ohnehin nutzten. In Zeiten strenger Waffenverbote wurden solche Werkzeuge zu effektiven Verteidigungswaffen weiterentwickelt. Besonders auf Okinawa entstand daraus ein strukturiertes System von Techniken und Kata, das später in viele Budō‑Stile einfloss. Heute ist der Bō ein fester Bestandteil traditioneller Schulen wie dem Bujinkan und wird sowohl als Waffe als auch als Trainingsinstrument für Körperbeherrschung und Timing geschätzt.
Zusätzlich freut es mich riesig, dass wir im heutigen Training auch die Prüfungen für Tobias, Daniel, Dominik und Christian aktuellen abschließen konnten.
Alle 4 haben erfolgreich den 3. Kyu bestanden — Herzlichen Glückwunsch

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